Nestfarn

Pflanzenexperten nennen mich auch Asplenium nidus. Ich gehöre zur Gattung der Streifenfarne und gelte als sehr pflegeleicht.

Licht und Standort

Ich brauche nicht viel Licht.
Solange du mich nicht gerade in einen dunklen Keller stellst, bin ich zufrieden.

Giessen und Düngen

März bis September: 
Du darfst mich gerne oft und reichlich giessen.
Am liebsten habe ich Regenswasser. Zudem brauche ich
1 × alle 4 Wochen ein wenig Dünger.

Oktober bis Februar:
Während dieser Zeit brauche ich weniger Wasser. Mein Erdballen sollte allerdings nie ganz trocken sein. Dünger brauche ich während dieser Zeit keinen.

Sonstige Pflege

Meine neuen Blätter werden immer aus dem zentralen Bereich, dem «Nest», herauswachsen. Berühre oder bewege die neuen zarten Wedel bitte nicht, wenn sie aus dem Nest auftauchen. Sie sind extrem zerbrechlich.

Herkunft des Nestfarns

Der Nestfarn ist eine Farnart aus der Familie der Aspleniaceae, die im tropischen Südostasien, Ostaustralien, Hawaii, Polynesien, der Weihnachtsinsel, Indien und Ostafrika heimisch ist. Er ist bekannt unter den gebräuchlichen Namen Vogelnestfarn oder einfach Nestfarn.

Nestfarn vermehren

Nestfarn sind nicht leicht zu vermehren. Im Gegensatz zu anderen Farnarten können Nestfarne nicht geteilt werden. Sie werden in der Regel aus Sporen- oder Gewebekulturen aufgezogen, was bedeutet, dass die Vermehrung für die meisten heimischen Züchter unerreichbar ist.

Diese Fehler solltest du unbedingt vermeiden

Überdüngung ist etwas, das du dringend vermeiden solltest. Sie kann zu einer Vergilbung oder Bräunung der Blätter, zu Fleckenbildung oder gar Blattverformungen führen. Zu viel Dünger ist ein «no-no».

Wenn du den Nestfarn von oben giesst, kann die Kraut- und Knollenfäule ein grosses Problem werden. Es ist besser, die Pflanze an der Basis (direkt in die Erde beim Topfrand) zu gießen, um sicher zu gehen, dass sich dort kein Wasser ansammelt und das Wasser leicht abläuft.

Krankheiten und Schädlinge des Nestfarns

Die häufigste Erkrankung bei Nestfarnen ist der Bakterienbrand. In diesem Zustand beginnen sich auf den Blättern durchscheinende kleine Flecken zu bilden. Diese vergrößern sich schnell, werden an den Rändern rötlich-violett und können sich entlang der Blattadern ausbreiten. Wenn du Anzeichen für diese Art von Schäden entdeckst, schneide die beschädigten Blätter an der Basis schnell ab, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Wenn es sich dennoch ausbreitet, auch nachdem du die beschädigten Blätter abgeschnitten hast, sind die meisten Bakterizide unwirksam. Du kannst sie aber auf jeden Fall ausprobieren, um die Bakterien zu bekämpfen. Wenn das Abschneiden der befallenen Blätter jedoch nicht funktioniert, muss deine Pflanze eventuell entsorgt werden, um eine weitere Verbreitung der Bakterien zu verhindern.

Wollläuse können baumwollartige Flecken auf Blättern und Wurzeln bilden. Diese Schädlinge führen dazu, dass das Wachstum deiner Pflanze verkümmert. Zur Bekämpfung kannst du einen Lappen mit einer Mischung aus Wasser und Seife (2 EL Schmier- oder Kernseife in 1 Liter Wasser auflösen) befeuchten und die befallenen Pflanzenteile abwischen.

Nestfarn

CHF 59.00