Pflanzenblog - Februar 2021

Die häufigsten Schädlinge von Zimmerpflanzen und wie du sie bekämpfst

Wollläuse auf grünem Pflanzenstängel

Wenn du das erste Mal Schädlinge an deiner Pflanze entdeckst, wirst du sicherlich schockiert sein. Die kleinen Käfer oder Würmer sehen alles andere als appetitlich aus – in der eigenen Wohnung will man sie ganz bestimmt nicht haben.😱

Zuallererst können wir dich beruhigen: Die Schädlinge sehen zwar nicht schön aus und können bei deinen Pflanzen grossen Schaden anrichten, aber für dich selbst sind sie ungefährlich.

Trotzdem wollen wir die Viecher natürlich schnellstmöglich loswerden.

💡 Einen Schädlingsbefall erkennst du an glänzenden und klebrigen Belägen auf den Blättern, wenn sich die Blätter plötzlich verformen, du Frassspuren findest oder dir weisse Gespinste auffallen.

Schau dir die Blätter deiner Pflanze bei jedem Giessen genau an. Da bist du sowieso nahe dran und kannst die Gelegenheit gerade nutzen, deine grüne Mitbewohnerin genauer zu inspizieren. Wenn du kleine Insekten oder merkwürdige weisse Fäden entdeckst, sollte dich das stutzig machen.

Die wichtigsten Stellen, die du kontrollieren solltest:

  • Blattunterseiten
  • Blattachseln (den Übergang zwischen Blattstiel und Pflanzenstängel)
  • Jungtriebe

Da versammeln sich die ungebetenen Gäste nämlich als Erstes.


Wir zeigen dir die 8 häufigsten Schädlinge bei Zimmerpflanzen, wie du sie erkennst und wie du sie wieder loswirst:

  • Trauermücken
  • Spinnmilben
  • Thripse (Fransenflügler)
  • Wollläuse (Schmierläuse)
  • Blattläuse
  • Schildläuse
  • Weisse Fliegen
  • Minierfliegen


Trauermücken

Trauermücken auf gelber Klebefalle
Trauermücken auf gelber Klebefalle in Efeutute

Trauermücken sind winzige schwarze Fliegen, die um die Pflanze oder die Erde deiner Pflanze schwirren. Du entdeckst sie vor allem beim Giessen, weil sie dann auffliegen. Die Mücken sind zwar nervig, aber harmlos (und können dich nicht stechen).

Die Mücken legen Eier, woraus sich in 4-6 Tagen Larven entwickeln, die in der Pflanzenerde die Wurzeln deiner Pflanze fressen. Ältere Pflanzen erleiden in der Regel keine grossen Schäden, ihr Wachstum kann aber gestört werden. Junge Keimlinge oder Stecklinge können durch einen Befall absterben, da sie nur wenige Wurzeln haben und durch die angefressenen keine Nährstoffe und Wasser mehr aufnehmen können. Ausserdem können an den Frassstellen leichter Bakterien in die Wurzeln eindringen.

So kommt es zum Trauermücken-Befall: In vielen Fällen sind die Eier oder Larven bereits in der Erde enthalten. Wenn du also Pflanzen im Grosshandel kaufst oder deine Pflanzen mit schlechter Erde (z. B. alter oder nicht sterilisierter Blumenerde) umtopfst, besteht die Gefahr, dass du dir die Tierchen ins Haus holst. Sie können aber auch einfach beim Lüften einfliegen. Wir bei feey verwenden qualitativ hochwertige Erde und ein Bakterium gegen Trauermückenlarven, um das Risiko für einen Befall deutlich zu minimieren.

Trauermückenlarven bekämpfen

Um die Trauermückenlarven loszuwerden, hast du verschiedene Optionen:

  • Erde leicht austrocknen lassen
    Trauermücken mögen feuchte Erde. Wenn du die Erde leicht austrocknen lässt, sterben die Larven mit etwas Glück ab. Gewisse Pflanzen halten sogar kurze Trockenphasen aus. Ob deine Pflanze dazu gehört, kannst du in unserem Pflanzenlexikon nachlesen.

    Aber Achtung: Wenn du deine Pflanze zu lange ohne Wasser stehen lässt, kann ihr dies schaden. Sobald du merkst, dass ihre Blätter hängen, welken oder verblassen, musst du wieder giessen.
  • Sand oder Mineralien
    Du kannst eine Schicht Sand oder Mineralien (im Fachhandel erhältlich) auf die Pflanzenerde legen. Es eignen sich Vogelsand, Quarzsand oder sehr feinkörniger Kies. Eine Schicht von etwa einem Zentimeter reicht aus. Die Trauermücken können durch den Sand nicht in die Erde schlüpfen und ihre Eier legen. Somit werden sie zugrunde gehen. Diesen Tipp kannst du auch mit der nächsten Option kombinieren:
  • Klebefallen
    Im Fachhandel sind gelbe Klebefallen (sogenannte Gelbfallen) erhältlich. Diese kannst du in deinen Pflanzentopf stecken. Die Mücken werden von der leuchtenden Farbe angezogen und bleiben an der Falle kleben. Dadurch sterben sie und der Lebenszyklus der Trauermücke wird unterbrochen. Die Klebefallen solltest du gelegentlich auswechseln.

    Aber wir sind ehrlich: Die Fallen sehen nicht schön aus. Falls du eine ästhetischere Methode wählen willst, geh zum nächsten Punkt.

    Übrigens: Hausmittelchen wie ein Gefäss mit Zuckerwasser funktionieren in der Regel schlecht. Die Mücken werden nicht vom Zucker angelockt. Wenn sie also im Wasser ertrinken, ist das purer Zufall (aber natürlich trotzdem praktisch😉).
  • Solbac-Tabs
    Solbac-Tabs kannst du ganz einfach mit deinem Giesswasser mischen und die betroffenen Pflanzen normal wässern. Es handelt sich um ein Bakterium, das von den Larven aufgenommen wird. Dadurch sterben die Larven ab. Keine Sorge, es ist völlig ungefährlich für deine Haustiere. Diese Option ist besonders gut geeignet, wenn du einen kleinen Befall hast und ihn einfach lösen willst.
  • Nematoden (Nützlinge)
    Die Nematoden, auch Fadenwürmer oder Älchen genannt, sind Nützlinge im Kampf gegen viele Trauermücken-Arten. Sie sind besonders bei einem starken Befall sinnvoll. Die Nematoden verteilst du einfach mit dem Giesswasser und hältst die Erde die kommenden Tage leicht feucht. Dann kannst du dich zurücklehnen: Die Nützlinge fressen die Trauermückenlarven einfach auf. Nach 10-14 Tagen siehst du einen Effekt. Sonst kannst du die Behandlung nochmals wiederholen.
  • Raubmilben (Nützlinge)
    Raubmilben sind, naja, Milben, die jagen. Genauer gesagt jagen sie Trauermücken und sonstige Schädlinge, die sich in der Pflanzenerde verstecken. Sie sind besonders geeignet für einen mittleren Befall bei einer XL-Pflanze. Die Raubmilben kannst du mitsamt dem mitgelieferten Substrat auf der Oberfläche der Erde absetzen. Sie machen sich dann gleich auf die Suche nach Trauermückenlarven in der Erde. Wenn keine Beute (also keine Trauermücken) mehr da ist, verschwinden auch die Raubmilben. Sie können auch in Kombination mit Nematoden verwendet werden.
  • Umtopfen mit qualitativ hochwertiger Erde
    Falls du qualitativ minderwertige Erde verwendet hast, solltest du deine Pflanze in hochwertige Erde umtopfen. Schlechte Erde erhöht nämlich das Risiko für einen Trauermücken-Befall.

    Umtopfen ist auch eine gute Lösung für einen hartnäckigen Befall.

    Durch das Auswechseln der Erde wirst du etwa 90% aller Larven entfernen können. Da du aber nicht die ganze alte Erde von den Wurzeln abpinseln kannst, können sich die Larven auch im neuen Topf wieder vermehren.

    Deshalb unser Tipp: Gib deiner Pflanze nach dem Umtopfen einen Schluck Wasser, angereichert mit Solbac-Tabs. So gibst du den Viechern in der frischen Erde keine Chance.

    Falls du den alten Innentopf wiederverwenden möchtest, musst du ihn mit Essig und heissem Wasser gut reinigen. So tötest du Pilzsporen und Bakterien ab.
  • Erde sterilisieren
    Du kannst Baumarkt-Erde auch vor dem Eintopfen deiner Pflanze sterilisieren. Dazu schüttest du die benötigte Menge Erde auf ein Backblech oder in eine möglichst flache Auflaufform. Befeuchte die Erde leicht und backe sie bei 200°C für etwa 20min im Ofen. Dabei kannst du sie gelegentlich umrühren. Aber Achtung: Normale Blumenerde trocknet bei diesem Vorgehen meistens aus. Dann sterben die Larven zwar, aber wenn die Erde Torf enthält, speichert sie kein Wasser mehr.

    Bei unserer feey-Erde ist dieser Schritt nicht nötig.
Ein Pack Solbac-Tabs, zwei Tabletten vor der Packung, dahinter ein wenig lose Erde
Ein Pack Solbac-Tabs, zwei Tabletten vor der Packung, dahinter ein wenig lose Erde
Ein Plastiktütchen aus Solbac-Tabs auf ein wenig loser Erde

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Trauermücken vorbeugen

Verwende immer hochwertige Zimmerpflanzenerde. Schau ausserdem darauf, dass du die oberste Erdschicht zwischen dem Giessen leicht austrocknen lässt – das mögen die Tierchen nämlich überhaupt nicht. Deiner Pflanze schadet dies nicht, da die Erde an den Wurzeln trotzdem leicht feucht bleibt.

Unsere Solbac-Tabs kannst du auch vorbeugend verwenden. So erhält die Erde gutgesinnte Bakterien, die bei einem Befall von Trauermückenlarven direkt zum Einsatz kommen können.

Spinnmilben

Spinnmilben am Blattrand
Spinnmilben am Blattrand

Spinnmilben erkennst du an weissen oder gelblichen Gespinsten unter und zwischen den Blättern deiner Pflanze sowie am Übergang zwischen Blattstiel und Stängel bzw. Stamm (an der sogenannten Blattachsel). Sie sehen aus wie sehr feine Spinnennetze. Auch kannst du viele kleine, weisse Punkte sehen. Die orangen Spinnmilben selbst sind winzig klein. Wenn du die Pflanze mit Wasser einsprühst, erkennst du die Spinnnetze relativ schnell. Das Wasser hängt nämlich an ihnen wie Morgentau in der Natur. (Falls das Netz an deiner Pflanze sehr grob ist, handelt es sich wohl um ein normales Spinnennetz. Das kannst du einfach abwischen, damit die Pflanzenblätter besser atmen können.)

Spinnmilben sind recht häufig, aber auch gefährlich: Sie saugen die Zellen deiner Pflanze aus, sodass diese vertrocknet.

In seltenen Fällen befallen die Spinnmilben eine Pflanze auch, ohne Netze zu weben. Dann solltest du auf Symptome an den Blättern achten:

💡 Die von Spinnmilben befallenen Blätter werden zunächst matt und welk. Häufig verfärben sie sich auch und werden fleckig oder verkrümmen. Später fallen sie ab.

Das sind die Ursachen für Spinnmilben: Spinnmilben mögen Trockenheit. Besonders im Winter kommen sie häufig im Zusammenhang mit trockener Heizungsluft vor.

Spinnmilben bekämpfen

Immer gilt: Betroffene Pflanzen solltest du isolieren. So verhinderst du, dass sich die Schädlinge auf andere Pflanzen übertragen.

Spinnmilben kannst du erstmal mit einem feuchten Haushaltspapier abwischen. Dies reicht aber selten aus. Folgende Tipps sind effektiver:

  • Luftfeuchtigkeit erhöhen
    Da Spinnmilben Trockenheit mögen, kannst du sie mit hoher Luftfeuchtigkeit vertreiben. Wir zeigen dir in unserem Blog, wie du die Luftfeuchtigkeit zuhause erhöhen kannst.
  • Abduschen
    Um die Spinnmilben von deiner Pflanze zu entfernen, kannst du sie abwaschen. Nimm deine Pflanze und stell sie in die Dusche. Pack ihren Topf in einen genügend grossen Plastiksack. Diesen bindest du möglichst dicht über der Erde zusammen. Damit kannst du verhindern, dass die Erde beim Abduschen durchtränkt wird. Nimm dir nun die Handbrause und wasche die Blätter deiner Pflanze gut ab – vor allem die Blattunterseiten! Keine Sorge: Selbst ein mittelstarker Strahl schadet deiner Pflanze nicht. Bei kleinen, feinen Blättern kannst du das Wasser etwas runterdrehen.

    Nach dem Abduschen lässt du deine Pflanze noch ein Weilchen in der Dusche stehen. Das feuchte Klima vertreibt die Spinnmilben und ist wie ein Wellness-Tag für deine Pflanze.

    Nach dem ersten Duschgang solltest du deine Pflanze täglich gut durchchecken. Falls die Viecher erneut auftauchen, wiederholst du den Badespass.

    Falls deine Pflanze nicht in die Dusche passt, kannst du stattdessen die nächsten beiden Optionen anwenden.
  • Wasser und Rapsöl (oder Neemöl)
    Bei dieser Methode kannst du 1 Liter Wasser mit 250ml Rapsöl vermischen und in eine (saubere) Sprühflasche füllen. Danach sprühst du die betroffene Pflanze etwa einmal pro Woche damit ein. Auch Kokosöl funktioniert gut. Die Atemöffnungen der Spinnmilben verkleben durch die feinen Öltropfen, weshalb die Schädlinge absterben.
  • Zimmerpflanzen-Spray
    Unser Schädlingsspray hilft dir, Spinnmilben auch bei einem hartnäckigen Befall zu vertreiben. Es handelt sich um ein schnellwirkendes, biologisches Insektizid. Es darf aber nur im Innenbereich angewendet werden und ist schädlich für Katzen. Wir empfehlen dieses Mittel besonders dann, wenn das Abduschen nicht geholfen hat und der Schädlingsbefall schon weit fortgeschritten ist.
  • Pflanzenteile abschneiden
    Allein der Gedanke daran tut weh, aber manchmal ist es die einfachste und effektivste Lösung: Schneide besonders stark befallene und/oder eingerollte Blätter ab. So verhinderst du, dass sich die hartnäckigen Milben auf andere Pflanzenteile ausbreiten. Ausserdem kann sich deine Pflanze so auf Neuaustriebe konzentrieren.
Mittel gegen Schädlinge in Aktion: Zimmerpflanzenspray wird auf die Unterseite eines Monstera-Blatts gesprüht
Mittel gegen Schädlinge in Aktion: Zimmerpflanzenspray wird auf die Unterseite eines Monstera-Blatts gesprüht
Zimmerpflanzen-Spray auf Holztisch

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Thripse (Fransenflügler)

Larven der Thripse als gelbe Würmer
Larven der Thripse als gelbe Würmchen in Nahaufnahme auf einem Blatt

Thripse erkennst du meist an den gelblichen Larven auf den Blattunterseiten und an den Blattadern. Die Larven sehen von blossem Auge aus wie kleine Würmer. Bei genauem Hinschauen wirst du sehen, wie sie sich bewegen. In einem späteren Stadium verfärben sich die Thripse braun-schwarz, werden deutlich schneller und bekommen Flügel.

💡 Bei einem Befall von Thripsen werden die Blätter stellenweise gelblich-weiss. An diesen Stellen sind die Blätter auch nicht mehr glatt, sondern kriegen kleine Buckel. Gewisse Stellen verfärben sich braun. Auch fallen die Blätter leicht in sich zusammen. Später sehen sie stark gefleckt aus und sterben ab.

Das sind die Ursachen für Thripse: Thripse mögen trockene Luft. Deshalb treten sie oft im Winter auf, sobald die Heizung eingeschaltet wird.


Thripse bekämpfen

Immer gilt: Betroffene Pflanzen musst du isolieren. Sonst könnten sich die Schädlinge auf andere Pflanzen übertragen.

Thripse sind hartnäckig. Nach der Behandlung solltest du die befallenen Pflanzen täglich kontrollieren.

Um die Thripse zu bekämpfen, kannst du wie folgt vorgehen:

  • Blätter abbrausen
    Nimm deine Pflanze und stell sie in die Dusche. Platziere ihren Topf in einem Plastiksack und binde ihn über dem Topf zusammen. Damit verhinderst du, dass die Erde deiner Pflanze beim Abduschen völlig durchnässt wird. Nimm dir nun die Handbrause und wasche die Blätter deiner Pflanze gut ab. Keine Sorge – sogar ein mittelstarker Duschstrahl schadet deiner Pflanze nicht. Bei kleinen, feinen Blättern kannst du das Wasser leicht zurückdrehen.

    Nach dem Abduschen kannst du deine Pflanze noch ein bisschen in der Dusche oder Badewanne stehen lassen. Das feuchte Klima bekommt den Thripsen nicht gut und deine Pflanze wird sich für den Regenschauer bedanken.

    Wenn du die Luftfeuchtigkeit um deine Pflanze auch nach dem Duschen hoch halten kannst (optimal sind 40-50 %), wird der Befall stark abnehmen. Eine hohe Luftfeuchtigkeit ist dein effektivstes Hausmittel im Kampf gegen Thripse. Tipps dazu geben wir in unserem Blogpost zum Thema Luftfeuchtigkeit.
  • Zimmerpflanzen-Spray
    Wenn die Thripse nach dem Abduschen zurückkehren oder deine Pflanze zu gross (oder zu klein) ist für die Dusche, hilft unser Zimmerpflanzen-Spray. Dabei handelt es sich um ein schnellwirkendes, biologisches Insektizid. Es darf aber nur im Innenbereich angewendet werden und ist schädlich für Katzen. Der Spray legt einen Film über die befallenen Blätter und Thripse, wodurch letztere absterben.

    Sprüh die Blätter deiner Pflanze einfach mit dem Spray ein. Falls deine Pflanze an ihren Stängeln viele Hohlräume hat (wie die Monstera), solltest du die auch einsprühen. In vielen Fällen ist da nämlich das Hauptquartier der lästigen Viecher.

    Falls die Thripse zurückkehren, kannst du die Behandlung nach einer Woche wiederholen.

    Den glänzenden Film des Sprays kannst du nach abgeschlossener Behandlung einfach mit einem feuchten Lappen abwischen. So sammelt sich nicht unnötig Staub auf den Pflanzenblättern.
  • Jungblätter abschneiden
    Die Thripse sind deutlich hartnäckiger als andere Schädlinge, da sie sich schnell vermehren. Wenn deine befallene Pflanze noch eingerollte Jungblätter hat (wie sie zum Beispiel die Monstera macht), musst du sie womöglich abschneiden. In den eingerollten Blättern sind die Thripse nämlich vor deinen Behandlungsmassnahmen geschützt. Sie werden sich innerhalb weniger Tage wieder auf der gesamten Pflanze verteilen, besonders dann, wenn bereits mehrere der Blätter befallen sind. Deshalb: Blätter abschneiden, auch wenn es schmerzt (sie wachsen ja wieder nach😉).


Thripsen vorbeugen

Am einfachsten beugst du Thripsen vor, indem du die Luftfeuchtigkeit um deine Pflanze hoch hältst. Vor allem wenn du deine Heizung einschaltest, freuen sich deine Pflanzen über eine Extra-Portion Liebe in Form von Luftfeuchtigkeit.


Wollläuse (Schmierläuse)

Wollläuse auf Kaktus
Wollläuse auf Kaktus
Wollläuse als deutlich erkennbare Wattebäuschchen auf einem grünen Pflanzenteil

Wollläuse erkennst du an kleinen, weissen Gespinsten. Wie ihr Name schon vermuten lässt, sehen sie aus wie winzige Wollknäuel. Man kann sie auch leicht mit Schimmel verwechseln.

💡 Wenn die Blätter deiner Pflanze von Wollläusen befallen sind, verfärben sie sich oft gelb und beginnen, wellig und schrumpelig zu werden. Sie können auch ausfallen.

So kommt es zu Wollläusen: Wollläuse gibt es das ganze Jahr über. Oftmals werden sie mit Pflanzen eingeschleppt, die vorher nicht genau kontrolliert wurden. Auf den Blättern können aber auch Eier sein, die man praktisch nicht sieht. Keine Sorge – wir bei feey haben unsere Lupen in der Hand.🔍


Wollläuse bekämpfen

Immer gilt: Isoliere betroffene Pflanzen sofort. Sonst riskierst du, dass die Schädlinge auch auf andere Pflanzen übergehen.

  • Blätter abwischen
    Wenn nur einzelne Wollläuse vorhanden sind, kannst du sie mit einem feuchten Tuch abwischen. Klingt einfach, wirkt aber sehr effektiv.
  • Zimmerpflanzen-Spray
    Bei einem starken oder hartnäckigen Befall hilft unser Zimmerpflanzen-Spray. Das ist ein schnell wirkendes, biologisches Insektizid. Aufgepasst: Es darf nur im Innenbereich angewendet werden und ist schädlich für Katzen.

    Das Spray eignet sich besonders für die Stellen, an die du mit deinem Tuch nicht hinkommst. Falls du an deiner Pflanze Hohlräume siehst (z. B. das Innere von einem abgestorbenen Stängel oder ein eingerolltes Blatt), kannst du da direkt reinsprühen.
  • Pflanzenteile abschneiden
    So sehr es weh tut: Bei einem starken Befall kann es helfen, einzelne Pflanzenteile abzuschneiden und zu vernichten. So können zumindest die darauf befindlichen Wollläuse keinen Schaden mehr anrichten und deine Pflanze kann sich auf den Neuaustrieb konzentrieren. Dies ist besonders bei alten Blüten lohnenswert.
  • Umtopfen und Wurzeln abspülen
    Die Larven der Wollläuse können sich bei einem starken Befall auch in der Erde befinden und die Wurzeln befallen. Es handelt sich dann um eine Unterart der Wollläuse, sogenannte Wurzelläuse. Falls du einen solchen Befall vermutest, kannst du die Pflanze aus ihrem Topf nehmen und die Erde genau anschauen. Die Wurzelläuse erkennst du an weissem Pulver in der Erde und etwa 3mm grossen Tierchen. Um sie zu bekämpfen, solltest du deine Pflanze umtopfen. Spüle die Wurzeln der Pflanze mit lauwarmem Wasser gut ab und entferne möglichst viel der alten Erde, bevor du sie in den neuen Topf setzt. So verhinderst du, dass du Wollläuse in den neuen Topf verschleppst. Falls du den alten Innentopf wiederverwenden willst, musst du ihn gründlich mit Essig und heissem Wasser reinigen.


Wollläusen vorbeugen

Am einfachsten kannst du Wollläusen vorbeugen, indem du die Blätter deiner Pflanze(n) gelegentlich mit einem feuchten Tuch abwischst. Besonders eignen sich Mikrofasertücher oder ein Küchentuch. Durch das Abwischen werden Wollläuse bereits in einem frühen Stadium entfernt – womöglich bevor du sie überhaupt entdeckst. Pluspunkt: Mit dem Abwischen entfernst du auch Staub und deine Pflanze kann besser atmen.


Blattläuse

Blattläuse
Blattlaus auf einer Blatt-Mittelrippe

Blattläuse erkennst du als kleine grüne oder gelbe Tierchen auf den Blättern oder an den Stielen deiner Pflanze. Seltener sind sie auch schwarz oder braun. Auch kannst du weisse Stückchen erkennen, da sich die Blattläuse regelmässig häuten.

💡 Wenn deine Pflanze von Blattläusen befallen ist, zeigt sie dir das mit welligen Blättern und gelben Flecken. Die Ausscheidungen der Läuse (Honigtau) lassen die Blätter glänzen und beim Berühren der Blätter merkst du, dass sie klebrig sind.

Das sind die Ursachen für Blattläuse: Blattläuse tauchen oft bei zu niedriger Luftfeuchtigkeit auf, oder wenn deine Pflanze bereits geschwächt ist. Wenn die Pflanze mit Stickstoff überdüngt wird, wächst sie zu schnell in die Höhe und bildet ungewöhnlich dünne Zellwände aus, was die Läuse mögen. Halte dich deshalb an unsere Düngeempfehlungen für deine Pflanzen. Langzeitdünger wie Biodünger-Pellets machen dir das Leben einfacher, weil die Nährstoffe bei jedem Giessen langsam und gleichmässig abgegeben werden.


Blattläuse bekämpfen

Immer gilt: Stell betroffene Pflanzen weit weg von ihren gesunden Artgenossinnen. Sonst riskierst du, dass die Schädlinge weiterhüpfen.

Um die Blattläuse zu entfernen, kannst du sie mit einem feuchten Tuch abwischen. Hat dies nicht genützt, helfen folgende Tipps:

  • Abpinseln
    Mit einem Pinsel kannst du die Blattläuse in der Dusche oder Badewanne gezielt von den Blättern abstreifen. So musst du sie auch nicht anfassen. Am besten bedeckst du die Erdoberfläche mit einem Plastiksack, damit die abgepinselten Läuse nicht in die Erde fallen. Die Dusche kannst du danach einfach ausspülen.
  • Wasser und Öl
    Bei dieser Methode vermischst du 1 Liter Wasser und 250ml Rapsöl (alternativ: Neemöl, Kokosöl) und füllst alles in eine (saubere) Sprühflasche. Die ganze Pflanze kriegt damit einmal wöchentlich eine Sprühkur, bis du keine Läuse mehr antriffst. Die Atemöffnungen der Blattläuse verkleben durch die feinen Öltropfen und die Schädlinge gehen ein.
  • Zimmerpflanzen-Spray
    Unser Schädlingsspray hilft dir, besonders hartnäckige Blattläuse zu vertreiben. Es handelt sich um ein schnell wirkendes, biologisches Insektizid. Du darfst es aber nur drinnen anwenden, und es ist schädlich für Katzen. Wir empfehlen dieses Mittel besonders dann, wenn das Abduschen nicht geholfen hat.


    Deine Pflanze zu föhnen, empfehlen wir dir nicht. Dieses «Hausmittel» wird im Internet oft angepriesen. Dabei ist das Potenzial zu gross, der Pflanze mit der heissen Luft nachhaltig zu schaden.


Schildläuse

Schildläuse als orange Hubbel auf einem Pflanzenstängel
Schildläuse

Schildläuse erkennst du als kleine, orange-schwarze Insekten. Sie haften meistens an den Pflanzenstängeln und haben einen runden Rückenpanzer.

💡 Bei Schildläusen verfärben sich die betroffenen Stellen der Pflanze gelb. Die Blätter kräuseln sich und fallen ziemlich schnell ab. Ebenfalls scheint sich deine Zimmerpflanze dunkel, manchmal fast schwärzlich verfärbt zu haben.

Daher kommen Schildläuse: Die Schädlinge können das ganze Jahr über vorkommen. Sie befallen meistens geschwächte Pflanzen.

Brussels Sprüher in Minze beim Einsatz an einer Monstera
Brussels Sprüher in Minze beim Einsatz an einer Monstera
Brussels Sprüher in Anthrazit
Brussels Sprüher in Anthrazit beim Einsatz an einer Monstera
Brussels Sprüher in Minze
Brussels Sprüher in Weiss beim Einsatz an einer Monstera
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Schildläuse bekämpfen

Immer gilt: Isoliere betroffene Pflanzen, sobald du den Schädlingsbefall bemerkst. Sonst riskierst du, dass sich die Schildläuse auch auf andere Pflanzen übertragen.

  • Abkratzen und einsprühen
    Schildläuse sind sehr hartnäckig. Die ausgewachsenen weiblichen Schildläuse (die mit dem gelben Rückenpanzer) solltest du abkratzen. So entfernst du ihre Panzer und nimmst ihnen den Schutz. Aber Achtung: Durch das Abkratzen werden die Larven unter dem Panzer auf der Pflanze verteilt. Deshalb ist es wichtig, die Pflanzenteile danach mit einem Mittel auf Ölbasis einzusprühen.

    Dazu kannst du 1 Liter Wasser mit 250ml Rapsöl (alternativ: Neemöl, Kokosöl) vermischen und in eine (saubere) Sprühflasche füllen. Diese Mischung sprühst du dann ganz einfach auf die betroffenen Pflanzenteile. Das Öl enthält keine Giftstoffe, sondern bildet einen Film, unter dem die Läuse und Larven ersticken.
  • Zimmerpflanzen-Spray
    Anstatt der Öl-Mischung kannst du unseren Zimmerpflanzen-Spray verwenden. Er bekämpft die Schildläuse nach dem Abkratzen effektiv. Auch ohne Abkratzen hast du mit ihm gute Chancen, die Viecher loszuwerden.
  • Pflanzenteile abschneiden
    Stark betroffene Pflanzenteile musst du gegebenenfalls abschneiden und entsorgen. So kannst du eine weitere Ausbreitung verhindern.
  • Umtopfen
    Der Befall tritt immer wieder auf? In diesem Fall solltest du deine Pflanze umtopfen. Schildläuse können sich nämlich auch in der Erde verstecken. Dann verschwinden sie trotz Behandlung nie ganz.


Schildläusen vorbeugen

Um deine Pflanze vor einem Befall mit Schildläusen zu schützen, solltest du für deine Pflanze optimale Bedingungen schaffen. So stärkst du ihr Immunsystem. Helfen kann dir auch unser Blattbooster, der für gesunde Blätter an deinen Zimmerpflanzen sorgt.


Weisse Fliegen

Weisse Fliegen Blatt
Weisse Fliegen auf Blattrand

Die Weissen Fliegen sind flugfähige Pflanzenschädlinge. Wenn du die Pflanze leicht schüttelst, fliegen sie in der Regel auf. Sie sehen aus wie kleine Motten und legen ihre Eier an der Blattunterseite. Von dort schlüpfen Larven, die sich vom Saft der Blätter ernähren. Sie sind gelblich und von blossem Auge erkennbar.

💡 Bei einem Befall mit Weissen Fliegen sind die Oberseiten der Pflanzenblätter gelb gesprenkelt. Oft haben sie glänzende Stellen und sterben ab.

Das sind die Ursachen für Weisse Fliegen: Die Schädlinge kommen meist von draussen in die Wohnung, nämlich dann, wenn du sie mit bereits befallenen Pflanzen einschleppst oder einfach nur lüftest. Weisse Fliegen mögen es warm und feucht, weshalb sie sich in unseren Wohnungen (leider) wohlfühlen.


Weisse Fliegen bekämpfen

Immer gilt: Isoliere betroffene Pflanzen von anderen. Sonst riskierst du, dass die Schädlinge auf weitere Pflanzen übergehen.

Um die Weissen Fliegen zu bekämpfen, stehen dir verschiedene Optionen zur Verfügung:

  • Pflanzenteile abschneiden
    Schmerzhaft, aber effektiv: befallene Pflanzenteile abschneiden. Besonders, wenn du den Herd des Befalls erkennst oder ein Blatt schon völlig hinüber ist, ist dies eine Überlegung wert. Die Fliegen und Larven werden dann zwar nicht automatisch verschwinden, aber du kannst sie in ihrer Zahl deutlich eingrenzen.
  • Kräuterkraft
    Was wir in der Küche mögen, gefällt den Weissen Fliegen gar nicht. Sie sind nämlich kein Fan von Basilikum- oder Thymiansträuchern. Falls du solche zuhause hast, kannst du sie neben die befallene Pflanze stellen. Diese Methode wirkt eher bei einem leichten Befall.
  • Abkratzen und einsprühen
    Bei dieser Methode kannst du 1 Liter Wasser mit 250ml Rapsöl (alternativ: Neemöl, Kokosöl) vermischen und in eine (saubere) Sprühflasche füllen. Sprühe die gesamte Pflanze einmal wöchentlich damit ein, bis du keine Fliegen und Larven mehr antriffst.
  • Zimmerpflanzen-Spray
    Unser Schädlingsspray hilft dir, die Weissen Fliegen gezielt und effektiv zu vertreiben. Das biologische Insektizid darf nur im Innenbereich angewendet werden und ist schädlich für Katzen. Wir empfehlen dieses Mittel besonders dann, wenn der Befall schon stark vorangeschritten ist.
  • Klebefallen
    Im Fachhandel sind gelbe Klebefallen (sogenannte Gelbfallen) erhältlich. Diese kannst du in den Topf deiner Pflanze stecken. Die Weissen Fliegen fühlen sich von der leuchtenden Farbe angezogen und bleiben an der Falle kleben. Sie sterben und ihr Lebenszyklus wird unterbrochen. Die Klebefallen solltest du gelegentlich auswechseln und die Pflanze dann leicht schütteln.

    Aber seien wir ehrlich: Die Fallen sehen nicht schön aus. Falls dir Ästhetik wichtig ist, bist du mit den anderen Methoden besser beraten.

    Vielbesungene Hausmittel wie Zuckerwasser funktionieren bei Weissen Fliegen schlecht. Sie werden nicht vom Zucker angelockt.


Weissen Fliegen vorbeugen

In deiner Wohnung ist es schwierig, Weissen Fliegen vorzubeugen. Das Klima, das sie nicht mögen (kalt und trocken), mögen auch deine Zimmerpflanzen nicht. Einen Basilikum- oder Thymianstrauch aufzustellen, kann besonders in der Nähe von Fenstern helfen. Aber wir verstehen schon – du möchtest die Kräuter lieber in der Küche lassen, anstatt sie im Wohnzimmer neben deine Geigenfeige zu stellen. Da bleibt nur eines: Mach deine Pflanzen robust. Wenn sie gesund sind und Abwehrkräfte haben, setzen ihnen Schädlinge deutlich weniger zu. Das erreichst du durch optimale, auf deine Pflanze abgestimmte Bedingungen.


Minierfliegen

Grüne Gänge im Blatt wegen der Larven der Minierfliege
Von Larven der Minierfliege gefressene Gänge in einem Blatt

Minierfliegen erkennst du an den Gängen, die ihre Larven in die Blätter deiner Pflanze fressen. An diesen Stellen bleichen die Blätter stark aus. Die Tierchen selbst sind winzige, gelb-schwarze Fliegen und für deine Pflanze ungefährlich.

Daher kommen Minierfliegen: Minierfliegen kommen bei Zimmerpflanzen nur selten vor. Es gibt sie aber das ganze Jahr über.


Minierfliegen bekämpfen

  • Larven zerquetschen
    Wenn deine befallene Pflanze relativ dünne Blätter hat, kannst du diese gegen das Licht halten. So siehst du die Larven im Blatt. Mit den Fingern kannst du sie ganz einfach zerquetschen. Die betroffenen Stellen des Blatts werden zwar nicht wieder grün, aber die Larven breiten sich auch nicht weiter aus. Durch das Zerquetschen der Larven kannst du verhindern, dass du nur leicht befallene Blätter abschneiden musst.
  • befallene Blätter abschneiden
    Alternativ kannst du die geschädigten Blätter abschneiden. So verhinderst du ebenfalls eine weitere Ausbreitung der Larven.
  • Klebefallen
    Im Fachhandel sind gelbe Klebefallen (sogenannte Gelbfallen) erhältlich. Diese kannst du in den Topf deiner Pflanze stecken. Wie viele Schädlinge fühlen sich auch die ausgewachsenen Minierfliegen von der gelben Farbe angezogen und bleiben an der Falle kleben. So sterben sie und ihr Lebenszyklus wird unterbrochen. Die Klebefallen solltest du gelegentlich austauschen.


Minierfliegen vorbeugen

Ein Befall mit Minierfliegen ist eher selten. Hausmittel wie Brennnessel-Jauche können im Garten helfen, sind für drinnen aber zu aufwändig. Deshalb solltest du einfach auf eine gute Pflanzenpflege achten, sodass deine Pflanzen gut gewappnet und robust sind.


Deine Pflanze wird schwarz: Russtau

Die meisten Schädlinge sondern eine zuckerhaltige Ausscheidung ab. Das ist der Honigtau. Auf den Blättern wirkt er zunächst glänzend. Schon nach kurzer Zeit kann sich hier aber Russtau (ein Pilz) bilden. Die Blätter werden stellenweise schwarz.

Wie du gegen Russtau vorgehen kannst, erklären wir dir in unserem Blogpost zum Thema Krankheiten.

Präventiv hilft es, den noch durchsichtigen Honigtau direkt mit einem feuchten Lappen abzuwischen.


Noch ein Wort zu Nützlingen

Bei den meisten von uns besprochenen Schädlingen können auch Florfliegenlarven oder Schlupfwespen helfen. Das sind Nützlinge, die im Fachhandel erhältlich sind. Sie fressen die Milben oder Läuse auf der Pflanze auf.

Bei Pflanzen, die im Sommer befallen sind und auf den Balkon umziehen können, macht der Einsatz dieser Nützlinge durchaus Sinn. Dabei solltest du nicht zu lange warten, damit die Nützlinge nicht in Unterzahl sind.

In der Wohnung raten wir von Florfliegenlarven und Schlupfwespen ab. Sie verirren sich nämlich oft auf Wände und finden nicht mehr zurück. Bei einem schweren Schädlingsbefall wirkt unser Zimmerpflanzen-Spray deutlich gezielter.

Besonders bei Thripsen und Weissen Fliegen können sogenannte Raubmilben helfen. Du kannst sie problemlos auch in deiner Wohnung anwenden. Sie jagen die Schädlinge auf deiner Pflanze gezielt und effektiv.

Falls du Interesse an der Bestellung von Raubmilben oder anderen Nützlingen hast, melde dich einfach bei uns. Wir beraten dich gerne 👉 hallo@feey.ch


Vorbeugen statt heilen

Gute Pflege ist deine beste Waffe gegen Schädlinge und Krankheiten. Hilf deinen Pflanzen, ein gutes Immunsystem aufzubauen!

Wenn es ums Giessen und Düngen geht, halt dich an den feey-Pflanzenspickzettel. Auch Licht- und Standortwünsche deiner Pflanze findest du da. Vermeide stehendes Wasser, Nässe auf dem Pflanzenkopf (sprich: den Blättern und dem Stamm) und im Topf. Die Wurzeln schützt du mit einer hochwertigen Erde und indem du regelmässig umtopfst. Füttere deine Pflanze mit allen wichtigen Nährstoffen. Zur täglichen Hygiene gehört es auch, heruntergefallene Blüten und andere tote Pflanzenteile abzuzupfen und wegzunehmen.


Falls du alle diese Schädlinge ausschliessen kannst, könnte deine Pflanze auch von einem Pilz oder einer sonstigen Krankheit betroffen sein. In diesem Fall hier lang 👉 Blogpost zu den häufigsten Krankheiten bei Zimmerpflanzen


Du siehst kleine Tierchen, bist dir aber unsicher, mit welchem Schädling du es zu tun hast? Sende uns ein möglichst gutes Foto der betroffenen Stellen auf deiner Pflanze. Unser Pflanzendoktor Janko hilft dir gern weiter.

Jil Claire

Hat in die Tasten gehauen:

Jil Claire

aus dem Content-Team von feey

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