Forellenbegonie

Mein voller Name lautet ‹Begonia maculata›. Mein natürliches Verbreitungsgebiet liegt in Südamerika.

Licht und Standort

Ich bevorzuge einen hellen Platz ohne direktes Sonnenlicht. Bei Temperaturen zwischen 15 und 20 °C fühle ich mich pudelwohl.

Giessen und DĂŒngen

April bis September:
Überprüfe einmal wöchentlich, ob der obere Teil der Erde (ca. 1 bis 2 cm) trocken ist. Ist dies der Fall, kannst du mich giessen (etwa ¼ des Topfvolumens).
Gerne kannst du meine Blätter einmal pro Woche mit Wasser besprühen. Zudem brauche ich alle drei Wochen ein bisschen Dünger.

Oktober bis März:
Überprüfe alle 2 Wochen, ob der obere Teil der Erde (ca. 1-2 cm) trocken ist. Ist dies der Fall, kannst du mich giessen (etwa ¼ des Topfvolumens). Dünger brauche ich während dieser Zeit keinen.

Sonstige Pflege

Wenn du mir etwas Gutes tun willst, kannst du meine Blätter ab und zu mit einem feuchten Tuch abstauben.

Du kannst mich auch gerne ins Freie stellen, besonders im Sommer, damit ich ein paar extra Sonnenstrahlen tanken kann.  Wenn du dich entscheiden hast, mich für ein wenig Sonne nach Draussen zu bringen, solltest du mich ins Haus bringen, bevor es zu kalt wird.

Ursprung der Forellenbegonie

Die schöne Begonia Maculata gehört zur grossen Familie der Begonia-Arten. Sie wurde erstmals 1982 in Brasilien von einem italienischen Forscher entdeckt.

Ursprünglich ist sie jedoch in Mexiko, Asien, Südafrika und Mittelamerika heimisch. Sie wächst am besten in feuchten subtropischen und tropischen Klimazonen, aber Indoor-Arten gedeihen auch in kühleren Umgebungen.

Diese Pflanze glänzt zweifelsohne als exquisiter Indoor-Schatz. Ihr wissenschaftlicher Name Maculata leitet sich von ihren weißlichen Flecken ab, während der andere Name Begonia von der Form ihres Stammes abgeleitet ist.

Ihren deutschen Namen verdankt die Forellenbegonie natürlich der Forelle selbst, da diese ein ähnliches Muster auf der Haut hat.

Image credits: ©2017 Michael Lo

Krankheiten und SchÀdlinge der Forellenbegonie

Wenn du deine Begonie gesund haltest und die grundlegende Pflanzenpflege beachtest, ist sie nicht anfällig für Schädlinge oder Krankheiten. Die Hauptprobleme sind Pilze und Schädlinge, die mit hoher Feuchtigkeit zusammenhängen.

 

Weisse puderartige Flecken

Diese Pilzkrankheit ist eine ihrer häufigsten Erkrankungen. Sie beginnt mit kreisförmigen Flecken von weissem, puderig aussehendem Belag auf den Blättern und breitet sich langsam aus.

Entferne das betroffene Material und behandle sie mit einem Fungizid. Lasse die Erde vor dem Wiederbewässern immer trocknen und sorge für eine gute Luftzirkulation. Es gilt: Prävention ist die beste Medizin.

Braune Flecken

Eine weitere Pilzkrankheit, sogenannte Botrytis, verursacht aufgeweichte, braune Flecken. Sie beginnt oft an den Blättern nahe an der Erde. Entferne das betroffene Laub oder Blüten. Du kannst sie zudem sterilisieren indem du sie mit einem Fungizid behandelst.

 

Gelbe oder Braune Blätter

Überwässerung ist die klassische Ursache für gelbe Blätter, aber auch andere Faktoren können dazu beitragen: Lichtmangel - oder zu viel Licht - sind ebenso möglich Gründe wie zu tiefe Temperaturen oder Unterdüngung. Braune Ränder und Blattspitzen können durch Hitze, direkte Sonne oder Überdüngung verursacht werden.

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